Gleich einem
Vogelnest hing diese berühmte Blockstelle an der Steilwand etwa 600
Meter südlich des gleichnamigen Tunnels.
Nach
vorangeschrittener Automatisierung überflüssig geworden trug die
Bundesbahn dieses schöne Kleinod in einer Nacht- und Nebelaktion ab,
der 8-eckige Holzaufbau wurde auf einen Verladewagen gelegt und
fortgefahren. Den hinteren Steinanteil (Schieferbruch) hatte man
lediglich bis zur Oberkante der Frontmauer nach hinten weg geschoben
und bis heute dort belassen.
So erging es zu
jener Zeit leider fast allen Blockstellen in diesem Abschnitt, als
eine der letzten wurde die legendäre „Block Pfalz“ ein Opfer der
Bagger. Das Risiko, einen unbeaufsichtigten Abenteuerspielplatz zu
hinterlassen, der bei weiterem Verfall auch die sehr wichtige
Nord-Südverbindung beeinträchtigen könnte, war der Bahn wohl zu groß.
Kammereck zeigt sich dem Betrachter heute leider mehr und mehr
zugewachsen, die ehemalige, südlich angelegte Treppenstiege ist kaum
noch zu erkennen.